So profitieren Sie als Kleinunternehmer vom Black Friday

Black Friday – das ist nur was für Großhändler wie Amazon? Von wegen! Wir erklären, wie auch Sie als Kleinunternehmer vom großen Shopping-Hype profitieren können und was es dabei zu beachten gilt.

Was es mit dem riesigen Hype um Black Friday, Cyber Monday und Co. auf sich hat, haben wir für Sie bereits im 1. Teil unserer kleinen Blogreihe zum Thema erörtert. Fakt ist – die Zahlen lügen nicht und zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie profitabel die speziellen Shoppingtage für Unternehmen sein können – auch hierzulande! Denn: Laut Schätzungen des Handelsverbands Deutschland (HDE) gaben die Deutschen 2018 am Black Friday und Cyber Monday zusammengenommen rund 2,4 Mrd Euro aus! Wer würde da nicht gerne zumindest ein klitzekleines Stück vom Umsatzkuchen abbekommen?
 

Auf die richtigen Worte kommt es an

Die wichtigste Info für Sie als Unternehmer, der sich am Black Friday beteiligen will: Nutzen Sie bei Werbemaßnahmen und entsprechenden Aktionen nicht den Begriff Black Friday! Denn dieser Name ist als Wortmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) geschützt. Zwar soll sich das künftig ändern - eine Löschung des Patents seitens des DPMA ist bereits beschlossen – doch die Markeninhaberin hat zuletzt Rechtsmittel gegen diesen Beschluss eingelegt. Darüber hinaus sind Ihrer Fantasie allerdings keine Grenzen gesetzt. So können Sie das „Black“ in Black Friday bspw. einfach durch den Namen Ihres Unternehmens ersetzen und daraus Ihre eigenen Slogans und Marketingbotschaften entwickeln. Und klassische Verkaufsslogans, in denen spezielle Angebote und Rabatte („Super Sale!“, „Jetzt 30% auf alles!“) beworben werden, verfehlen nie ihre Wirkung.

Das perfekte Angebot für Ihre Kunden

Je langfristiger Sie Ihre Strategien rund um den Black Friday planen, desto intensiver lassen diese sich natürlich bewerben. So können Sie bereits wenige Wochen vor dem eigentlichen Datum auf Ihrer Webseite und Social Media Kanälen ankündigen, dass ihre Kunden bald einige tolle Angebote erwarten – ohne Details zu verraten. Jede Woche ein kleiner neuer Hinweis schürt die Neugier Ihrer Kunden und hält sie bei der Stange. Bis Sie dann Ende November mit der Überraschung herausplatzen. Und das muss kein großer Ausverkauf oder schwindelerregender Rabatt sein. Das kann ein „3 zum Preis von 1“-Angebot in der Bäckerei sein. Oder ein kleines Give-away wie eine Rose für jeden, der an diesem Tag einen Blumenstrauß bei Ihnen kauft. Ein kostenloser Check-up von Heizungsanlagen. Oder der Erlass von Versandkosten für jeden, der an diesem Tag in Ihrem Onlineshop bestellt. Oder, oder, oder! Was Sie Ihren Kunden anbieten und wie intensiv – oder eben nicht – Sie diese Angebote bewerben, liegt voll und ganz bei Ihnen und Ihren Möglichkeiten. Es gibt hier keine Grundregel, kein Muss. Aber es gibt den unbestreitbaren Fakt, dass jedes Unternehmen auf seine Weise vom Black Friday-Hype profitieren kann.

Kleine Geschenke erhalten die Kundschaft

Neben dem offensichtlichen Profit in Zahlen, fördern und stärken solche Aktionen das Vertrauen Ihrer Kunden – und können dazu natürlich auch zahlreiche neue anlocken. Ältere Kunden mögen sich vielleicht wundern, warum „ihr Bäcker jetzt auch bei sowas mitmacht“. 
Jüngere Kunden hingegen finden es vermutlich „ziemlich cool“, dass das Kosmetikstudio nebenan jetzt auch Black Friday Angebote hat. Und selbst dem mürrischen Familienvater, der eigentlich nur mal eben neue Farbe kaufen wollte, weil seine Frau ihm in den Ohren liegt, dass das Wohnzimmer gestrichen werden muss, werden Sie mit Ihrem Überraschungs-Rabatt oder kleinen Geschenk ein Lächeln abringen. Egal, wie alt Ihre Kundschaft ist, egal, in welcher Branche Sie Ihr Unternehmen haben – über Vergünstigungen und kleine Aufmerksamkeiten freut sich jeder und Sie bleiben damit garantiert in positiver Erinnerung – auch beim mürrischen Familienvater.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen erfolgreichen Black Friday – unternehmerisch wie auch bei eventueller privater Schnäppchenjagd!