In 5 Schritte zu Ihrer eigenen Webseite

Die Entscheidung für eine eigene Unternehmenswebseite ist schon aufregend genug, wer sich dann auch noch für die Variante der Selbsterstellung entschieden hat, dem stehen definitiv spannende und intensive (Arbeits-)Zeiten bevor. Da mag der ein oder andere schnell den Mut verlieren. Müssen Sie aber nicht, wenn Sie das Projekt Schritt für Schritt fokussiert angehen:

Schritt 1 – Domain wählen

Mit der Domain ist die Internet Adresse gemeint, unter der die Nutzer Ihre Webseite erreichen. Solch eine Domain kostet bis zu 15 € jährlich, je nachdem wie Ihre Internetadresse endet. Machen Sie sich vorab Gedanken, ob Sie eine einsprachige oder mehrsprachige Webseite benötigen, denn hier spielt die Endung Ihrer Domain aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung eine essenzielle Rolle. Entscheiden Sie sich für eine internationale Adresse mit der Endung „.com“ kann diese teurer sein als mit der Endung „.de“.

Schritt 2 – Webhoster wählen

Unter Hosting wird die Bereitstellung von Speicherplatz im Internet und das Ablegen von Webseiten auf dem Server eines Providers verstanden. Es gibt eine große Anzahl an Hosting Anbietern, die Ihre Dienstleistungen weltweit vermarkten. Welchen Sie letztlich wählen, hängt ganz von den Anforderungen an Ihren Internetauftritt ab.

Erstellen Sie zum Beispiel eine Webseite, die ausschließlich als Visitenkarte Ihres Unternehmens fungieren soll, sind Ihre Anforderungen an den Hosting Anbieter entsprechend relativ gering. Je umfangreicher Ihre Seite wird, bspw. mit integriertem Onlineshop, desto mehr Power sollte auch Ihr Hoster zur Verfügung stellen. Ausführliche Entscheidungshilfe bekommen Sie hier von uns.

Schritt 3 – Webseitenkonzept erstellen

Bevor Sie jetzt den Text Editor öffnen und mit dem Programmieren loslegen, sollten Sie sich in Ruhe Gedanken über Aufbau, Inhalt und Design Ihrer Seite machen. Hier kann ein kreatives Brainstorming mit Mitarbeitern Wunder wirken und bestimmt haben Sie schon Eindrücke und Ideen gesammelt, die Sie auf jeden Fall umsetzen wollen. Bei aller Kreativität sollten Sie aber folgende Punkte nie außer Acht lassen:

  • Wer ist Ihre Zielgruppe und welche Anforderungen hat sie?
  • Welche Informationen gehören unbedingt auf Ihre Seite – und welche sind vielleicht überflüssig?
  • Welche Funktionen wie z.B. Terminbuchung, Kontaktformular usw. wollen Sie integrieren?

Natürlich können die Anforderungen an und die Inhalte für Ihre Webseite je nach Branche recht unterschiedlich sein. Es gibt aber Webseiteninhalte, die Sie auf jeden Fall berücksichtigen sollten.

Schritt 4 – Webseite programmieren

Bevor es damit losgehen kann, müssen wir noch drei wichtige Begriffe klären, die für das Programmieren Ihrer Webseite unerlässlich sind: HTML, CSS und JavaScript.

HTML

Ausgeschrieben bedeutet die Abkürzung HTML “Hypertext Markup Language” und ist ein Format, mit dem Sie sozusagen das Grundgerüst Ihrer Webseite bauen. HTML zeigt an, welcher Text auf der Webseite erscheinen soll, wo Bilder platziert sind und wo Links den Nutzer weiterleiten sollen. Browser wie Firefox, Safari, Chrome und Internet Explorer lesen die HTML-Dateien aus und zeigen diese schließlich als uns bekannte Webseite.

CSS

Dank HTML steht also das Gerüst Ihrer Seite, nun braucht es Cascading Style Sheets, kurz CSS, um dem Ganzen ein Gesicht zu verleihen. CSS definiert, wie verschiedene Elemente Ihrer Webseite dargestellt werden sollen, bspw. Schriftfarben, Bild-Text-Abstände und Rahmen. Im Vergleich zu HTML ist CSS schon einfacher zu handhaben und somit, mit einem gewissen Grundverständnis, relativ leicht zu lernen.

JavaScript

Sie sehen Ihre Webseite nicht nur als Online Visitenkarte, sondern wollen sie gerne dynamischer gestalten? Dann kommt JavaScript als dritte Programmiersprache ins Spiel. Damit können z. B. Pop-Ups, Anzeigen oder Widgets, z.B. zur Wettervorhersage integriert werden.

Schritt 5 – Webseite veröffentlichen

Über ein FTP-Programm wie FileZilla müssen Sie mit Zugangsdaten, die Sie von Ihrem Webhoster bekommen haben, Ihre programmierten Daten hochladen. Wie genau das funktioniert, erklären wir Ihnen an anderer Stelle.

Diese fünf Schritte bilden natürlich nur das Grundgerüst und sind ein recht grober Leitfaden für Ihren Weg zur eigenen Webseite.

Das ist Ihnen zu viel Aufwand? Erfahren Sie, welche andere Möglichkeiten der Webseitenerstellung Ihnen zur Verfügung stehen. Oder wollen Sie die Webseitenerstellung doch lieber in professionelle Hände geben? Lassen Sie sich von web4business unverbindlich beraten.