Unterstützung für die deutsche Start-up Szene

Das Bundeswirtschafts- und das Bundesfinanzministerium haben die Umsetzung des Schutzschirms für Start-ups in der Corona-Krise verkündet. Gemeinsam mit der KfW-Förderbank soll deutschen Start-ups rund 2 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden, um Arbeitsplätze zu sichern und neue Ideen voranzutreiben. Das bestätigte auch Jörg Kukies, zuständiger Staatssekretär im Bundesfinanzministerium: „Mit dem Start-up-Schutzschild hilft der Bund schnell und wirksam dieser wichtigen Wachstumsbranche, die in Deutschland viele Tausend Beschäftigte hat“.

Gerade für junge, innovative Unternehmen, die oft auf Finanzierungen angewiesen sind, waren die letzten Monate besonders schwer. Die Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung sollen nun rückwirkend ab dem 2. April 2020 greifen und bis zum Ende des Jahres gelten.

Wie funktioniert der Schutzschirm?

Der Startup-Beauftragte der Bundesregierung Thomas Jarzombek (CDU) erklärte, dass es bei der Finanzierung zwei Säulen geben wird, welche die Finanzierung abwickeln werden. Das soll die Antragsbearbeitung schneller und effektiver gestalten.

Bei der ersten Säule handelt es sich um die sogenannte Corona-Matching-Faszilität. Hier werden Wagniskapital-Fonds mit öffentlichen Mitteln unterstützt, damit diese weiterhin bei Finanzierungsrunden von Start-ups mitwirken können.

Die zweite Säule kümmert sich direkt um Start-up und kleine mittelständische Unternehmen. In Zusammenarbeit mit Landesförderinstituten wird ihnen Wagniskapital zur Verfügung gestellt. Das Risiko teilen sich der Bund und die jeweilige Landesgesellschaft. So können bis zu 800.000 Euro an öffentlichen Mitteln vergeben werden.

Wie erhält Ihr Unternehmen Unterstützung in der Corona-Krise?

Um staatliche Unterstützung anzufordern, sollen sich Start-ups direkt an die jeweilige Landesförderbank wenden, beispielsweise die NRW BANK oder die IBB. Anträge können ab sofort gestellt werden. Es kann jedoch noch einige Wochen dauern, bis das Geld tatsächlich auf Ihrem Konto eintrifft.

In der Zwischenzeit gilt es aktiv und kreativ zu werden, damit Ihr Geschäft auch während der Krise weiterläuft. Sie haben ein Unternehmen gegründet, aber haben noch keine Webseite? Oder wollen Ihrer Webseite einen neuen Anstrich verpassen? Bei web4business können sich Kleinunternehmen noch bis Ende des Jahres eine eigene Webseite erstellen lassen, inklusive Technik, Inhalte und Applikationen.