Was macht die Generation Z aus?

Als Generation Z werden junge Menschen bezeichnet, die ab dem Jahr 1995 geboren wurden. Eine genaue Definition ist umstritten; manchmal ist auch von jungen Leuten die Rede, die zwischen 1997 und 2012 geboren wurden. Nichtsdestotrotz werden dieser Generation verschieden Eigenschaften zugeschrieben. Dazu zählt beispielsweise der frühe Einfluss digitaler Medien. Während die Generation Y die Einführung neuer Technologien wie den MP3-Player oder Smartphones noch mitbekommen hat, wächst die Generation Z damit bereits auf.

Jetzt wo die Generation Z jedoch langsam erwachsen wird, ist es umso interessanter die Kaufkraft und die Interessen dieser Altersgruppe zu untersuchen. Als Teil der “PwC Europe Consumer Insights Series” hat die Unternehmensberatung PwC eine Studie* durchgeführt, die die Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen der Generation Z sowie aktuelle Trends im Konsumverhalten untersucht.

So denkt die Altersgruppe über aktuelle Themen

Rund 2.000 junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren wurden im Rahmen der Studie befragt. Dabei ging es unter anderem um die Themen Gesundheit, Werbung, Reisen und Konsum.

Zu relevanten Erkenntnissen der Studie gehören die folgenden Kennwerte:

  • 59 % der 18- bis 24-Jährigen kaufen mindestens einmal pro Woche im stationären Handel ein.
  • 44 % haben eine Gesundheits-App auf ihrem Smartphone.
  • ⅔ stehen dem autonomen Fahren offen gegenüber.
  • 62 % würden einen Aufpreis für regionale Produkte bezahlen

„Die Generation Z legt Wert auf eine gesunde Lebensweise und kann sich ein Leben ohne Smartphone nicht vorstellen. Die jungen Menschen haben hohe Erwartungen: Produkte und Dienstleistungen sollen schnell, intuitiv, unterhaltsam und nachhaltig sein“.

Leiter des Bereichs Handel und Konsumgüter bei PwC, Dr. Christian Wulff

Wie können Kleinunternehmen die Gen Z ansprechen?

Ein interessantes Ergebnis der Studie ist die bestehende Attraktivität des stationären Handels. 59 % der 18- bis 24-Jährigen gehen laut PwC mindestens einmal die Woche im Einzelhandel einkaufen. Aufgrund Ihrer Affinität zu Technologie ist dies ein eher überraschendes Ergebnis, denn vieles lässt auf eine Präferenz des Online Handels schließen. Digitaler und stationärer Handel können also scheinbar nebeneinander existieren und sich gegenseitig ergänzen.

In der Studie heißt es weiter, dass die Generation Z aber auch bestimmte Anforderungen an den Handel hat. In einem Laden müssen sie in der Lage sein, sich schnell und einfach zu orientieren, es müssen flexible Bezahlmethoden angeboten werden und auf kostenloses WLAN legt die Altersgruppe ebenfalls Wert. Sie führen ein eigenes Geschäft und haben sich mit diesen drei Punkten noch nicht beschäftigt? Dann wird es höchste Zeit.

Werbung für die Generation Z

Auch wenn der stationäre Handel für junge Menschen immer noch ein wichtiger Bestandteil ist, findet der Großteil ihres Alltags online statt. Um hier die Aufmerksamkeit dieser Zielgruppe zu gewinnen, braucht es Innovation. Während Menschen über 35 immer noch traditionelle Medien wie Zeitungen oder TV konsumieren und ihre Kaufentscheidungen dort beeinflusst werden, kann man die Generation Z über Online Anzeigen und soziale Medien begeistern. 31 Prozent der Menschen im Alter zwischen 18 und 24 gaben an, dass sie bereits einmal ein Produkt gekauft haben, nachdem sie positive Bewertungen gelesen oder auf sozialen Medien nach Inspiration für ihre Einkäufe gestöbert haben.

Nutzen Sie dieses Potenzial auch für Ihr Unternehmen und sprechen Sie die Generation von heute gezielt mit Ihren Produkten und Dienstleistungen an. web4business berät sie gerne zu Ihren Marketing Möglichkeiten und wie Sie Ihre Zielgruppe wo am besten erreichen können. Zusammen mit Online Marketing Experten können Sie Ihr Zielvorhaben festlegen, Kampagnen erstellen lassen und sich mit kleinen Budgets herantasten.

*Quelle: PwC