Die Entwicklung von Instagram

Bei Instagram dreht sich alles um Fotos und Videos, die privat oder mit aller Welt geteilt werden. Die Plattform kam vor knapp zehn Jahren (2010) auf den Markt. Entwickelt wurde sie von zwei Stanford-Absolventen, die nach dem Durchbruch des iPhones 2007 erkannt hatten, dass viele Menschen ihre damit aufgenommenen Fotos gern mit Freunden sowie auch fremden Menschen teilen wollen. Daraufhin bastelten sie an ihrer ursprünglichen Check-In-Software und erweiterten diese um eine Foto-Funktion. Instagram war geboren.

Von 0 auf 100: Ein raketenhafter Aufstieg

Instagram gilt als einer der am schnellsten wachsenden Social Media Kanäle. Bereits in den ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung verzeichnete Instagram 25.000 Nutzer. Drei Wochen später waren es bereits 300.000. Im Sommer 2018 wurde laut Statista die Milliarden-Grenze an monatlich aktiven Nutzern erreicht. Deutschlandweit sind es heute immerhin mehr als 15 Millionen Instagram-Nutzer.

Offenbar machte dieses schnelle Wachstum in den ersten Jahren dem Gründer von Facebook, Mark Zuckerberg, Angst vor einer zu starken Konkurrenz. Er kaufte den zwei Programmierern Ihre Software bereits nach zwei Jahren (2012) für eine Milliarde Dollar ab.

Ist Instagram das neue Facebook?

Für die jüngere Generation definitiv. Aber auch immer mehr Unternehmen entdecken die Social Media Plattform für sich. Unternehmenskonten sind bei Instagram seit 2016 möglich. Mit diesem können Sie ausführliche Statistiken über Ihr Profil erhalten und potenziellen Neukunden eine weitere, einfache Kontaktmöglichkeit bieten. Außerdem können Sie direkt in der App Werbeanzeigen schalten. Mit den Anzeigen und Ihrem Konto können Sie über visuelle Reize ein erstes Bild Ihrer Marke in den Köpfen potenzieller Neukunden platzieren.

Seit März 2018 besteht in Deutschland zudem die Möglichkeit, dass Nutzer direkt über Instagram einkaufen können. So dient die Plattform als Online-Schaufenster mit der Option, die markierten Produkte direkt zu shoppen.

Für welche Zielgruppe eignet sich Instagram am besten?

Besonders lohnt sich Instagram, wenn Sie eine Zielgruppe im Alter zwischen 15 und 35 Jahren ansprechen wollen. Das ist zwar eine recht breit gefasste Spanne, repräsentiert die Nutzervielfalt aber am besten.

Ebenso vielfältig sind auch die Interessen und vertretenen Themengebiete – für alles, was Sie sich vorstellen können, gibt es Fanseiten oder zumindest einen Hashtag.

Somit finden sich garantiert auch für Ihr Angebot die passenden Interessenten. Generell lassen sich die Themengebiete bei Instagram zu folgenden groben Kategorien zusammenfassen:

  • Ernährung, Fitness & Gesundheit: z.B. Ernährungsberater, Köche, Restaurants, Personal Trainer, Physiotherapeuten
  • Beauty, Lifestyle & Mode: z.B. Friseure, Kosmetiker, Boutiquen, Online Shops, Berater
  • Handwerk á la „do it yourself“
  • Reisen
  • Kunst: z.B. Fotografen, Maler, Street Art-Künstler, Musiker

Eben diese Vielfalt lockt auch immer mehr kleine Unternehmen und Start-ups zu Instagram, um innerhalb ihrer Branche die Markenbekanntheit zu steigern und potenzielle Neukunden zu erreichen.

Gibt es auch Nachteile bei Instagram?

Das klingt bis hierhin doch erst einmal nach einer guten Sache, oder? Jetzt fragen Sie sich bestimmt, ob es nicht auch einen Haken gibt. Naja, sagen wir mal so - die Nachteile sind überschaubar und womöglich eher subjektiv. Aber wenn wir welche benennen sollen, würden wir uns für die folgenden drei entscheiden:

1. Zeitlicher Aufwand:

Abgesehen von normalen Startschwierigkeiten, die wohl jeder kennt, wenn man sich als neuer Nutzer mit einer unbekannten Plattform vertraut machen möchte, kann eine regelmäßige Produktion von Inhalten und die Pflege des Accounts sehr zeitaufwendig sein. Je nachdem, was Sie genau aus einem Unternehmensprofil herausholen wollen, sollten Sie sich vorher darüber Gedanken machen, ob Sie die dafür benötigten Kapazitäten aufbringen können.

2. Verlinkungen per „Swipe-up“:

Neben den Fotos und Videos innerhalb des Profils können zudem auch kurze Video-Sequenzen produziert werden, die im Rahmen der „Stories“ nur 24 Stunden lang im Newsfeed zu sehen sind. In diesen lassen sich optimal Links einbauen, mit denen Sie den Zuschauer über ein einfaches Hochwischen zu Ihrer Webseite weiterleiten können. ABER: Dies geht nur bei Profilen mit einer “Follower”-Zahl ab 10.000 und diese Zahl ist leider nicht so einfach zu erreichen.

3. Benutzername muss korrekt in die Suche eingegeben werden:

Im Gegensatz zu der Suche beispielsweise in Google schlägt Ihnen Instagram keine alternative oder die korrekte Schreibweise vor. Es erscheinen somit keine ähnlichen Suchbegriffe/Namen, was die Suche nach einem bestimmten Profil deutlich erschwert.

Fazit: Trotz dieser kleineren Nachteile birgt Instagram großes Potenzial für die Steigerung Ihrer Markenbekanntheit und die Gewinnung neuer Kunden.

Wie Sie auch andere Social Media Kanäle für Ihr Unternehmen nutzen können, erfahren Sie in unseren nächsten Artikeln: