Kritik an Facebooks Umgang mit Hasskommentaren

Facebook stand in den letzten Jahren schon öfter in der Kritik, wenn es um die Content-Moderation auf der eigenen Plattform ging. Immer wieder war dem Konzern Nachlässigkeit im Umgang mit Hasskommentaren sowie Falschmeldungen vorgeworfen worden.

Die weltweiten Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt ließen das Thema nun erneut aufkommen. Zahlreiche rassistische Aussagen wurden der Plattform zwar gemeldet, doch wurden nicht gelöscht. Konzernchef Mark Zuckerberg stand dort besonders in der Kritik, als er sich weigerte umstrittene Beiträge von US-Präsident Trump zu entfernen.

90 Unternehmen stoppen Werbung auf Facebook

Nun haben immer mehr Unternehmen Stellung bezogen und wollen Facebook zum Handeln drängen. Die Bürgerrechtsorganisation #StopHateForProfit veröffentlichte letzte Woche eine Liste von 90 Unternehmen, die ihre Werbung auf Facebook vorerst stoppen werden. Dazu gehören Großkonzerne wie Coca-Cola, Honda und Levi’s. Unilever kündigte an, bis Jahresende keine Werbung auf Facebook und Instagram mehr schalten zu wollen. Der Konzern sieht auch das Netzwerk Twitter in der Pflicht und will dort keine Kampagnen mehr schalten.

Ein Großteil des Umsatzes der Plattform besteht aus Werbeeinnahmen, sodass Facebook mit großer Sicherheit einen finanziellen Schaden davon tragen wird. Die New York Times berichtete, dass allein Coca-Cola für einen Umsatz von 22 Millionen US-Dollar verantwortlich ist. Auch der Börsenwert von Facebook hat unter dem Werbeboykott bereits zu leiden. Zuckerberg hat sich bereits dazu geäußert und versprochen, dass Facebook nun stärker gegen Hassrede im Netz vorgehen wolle. Bis die Unternehmen ihren Boykott beenden, braucht es jedoch wohl konkretere Maßnahmen.

Diese Marketingkanäle eignen sich als Alternativen zu Facebook

Facebook gehört immer noch zu den beliebtesten Marketingkanälen, insbesondere für Kleinunternehmen. Doch Facebook ist nicht die einzige Plattform, die sich für Werbetreibende lohnt. Die Anzeigenschaltung mit Google Ads ist beispielsweise durchaus ergiebig und erhöht Ihre Präsenz in den Ergebnissen der Suchmaschine. Sie können Ihre Produkte gezielt platzieren, um potenzielle Neukunden anzusprechen. Auch die mit Google verbundene Plattform YouTube ermöglicht es Unternehmen, Ihre Zielgruppe mit Anzeigen zu erreichen.

Sie bewegen sich mit Ihrem Unternehmen im B2B-Bereich? Dann könnten auch Anzeigen auf dem Karriereportal LinkedIn interessant werden. Sie sind eher in der Kreativbranche tätig? Dann könnte Pinterest das Richtige für Sie sein, eine Form der Online Pinnwand, wo Nutzerinnen und Nutzer Ideen und Inspiration sammeln können.

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