Ging es Ihnen auch schon mal so, dass Sie gar nicht erst angefangen haben, einen Webseitentext zu lesen, weil Ihnen die Darstellung dessen förmlich in den Augen weh getan hat? Schnörkelige Buchstaben, ständig wechselnde Schriftgrößen, unstrukturierter Aufbau – das alles kann so abschreckend wirken, dass man gar nicht mehr wissen will, worum es in einem Artikel eigentlich geht. Dabei kann es so einfach sein, bei einem Besucher Ihrer Webseite genau das Gegenteil zu bewirken.

Anforderungen an einen guten Onlinetext

Kein Webseitentext ist gleich und unterschiedliche Zielgruppen erfordern unterschiedliche Herangehensweisen. Nichtsdestotrotz gibt es einige allgemeingültige Anforderungen, die ein Text im Internet für gute Lesbarkeit erfüllen sollte:

✓ Eine logische Struktur

✓ Ein thematischer Bezug

✓ Verständliche Inhalte

✓ Einfach zu überfliegen

✓ Einen Mehrwert

Leserinnen und Leser sollten die Texte auf Ihrer Webseite auf Anhieb verstehen und erkennen können, ob der Inhalt für sie relevant ist. Dafür ist auch die Struktur des Textes maßgeblich verantwortlich.

Die optimale Struktur Ihrer Webseitentexte

Damit Nutzer Ihrer Webseite dortige Texte schneller und besser erfassen können, ist eine übersichtliche Gliederung das A und O. Das lässt sich natürlich nicht auf alle Textarten anwenden. Auf Ihrer Startseite beispielsweise punkten Sie eher mit Kürze und auch bei Produktbeschreibungen braucht es natürlich keine wissenschaftlich strukturierten Ausführungen.

Für alle längeren Texte aber gilt: Gliedern Sie sie in Überschriften, Zwischenüberschriften und Fließtexte. Bauen Sie hier und da Absätze ein, damit Leserinnen und Leser nicht von riesigen Textblöcken erschlagen werden, die außerdem die Konzentration erschweren.

Gute Onlinetexte folgen einer simplen Struktur:

1. Einleitung: Mit aussagekräftigen Statistiken, Fragen an den Leser oder einer Situation aus dem Alltag können Sie zu Beginn Ihrer Ausführungen sofort die Aufmerksamkeit des Lesers gewinnen. Gleichzeitig muss natürlich auch direkt klarwerden, mit was sich der Artikel im Weiteren befasst, sodass der Leser für sich selbst entscheiden kann, ob es sich für ihn lohnt, weiterzulesen. Dafür ist auch die Einbindung von Schlagwörtern bzw. Keywords sinnvoll – damit punkten Sie wiederum auch bei den Suchmaschinen.

2. Hauptteil: Im Hauptteil ist es essenziell, dass sie direkt zu den wichtigsten Punkten kommen und nicht lange um den heißen Brei herumreden. Werden Sie konkret und formulieren Sie einfache, prägnante Sätze. Elemente wie Listen oder Tabellen sind häufig von Vorteil, um Inhalte anschaulicher zu vermitteln und dem Leser einen besseren Überblick zu ermöglichen.

3. Fazit: Am Ende eines Textes muss für den Leser deutlich werden, welche Schlüsse er aus dem Geschriebenen ziehen und wie er dieses auf sich selbst und seine Situation anwenden kann. Das kann eine kurze Zusammenfassung des Hauptteils sein oder eine Art Ableitung daraus, in der Sie dann die wichtigste Kernbotschaft formulieren.

Die richtige Typografie und Gestaltung fördern die Lesbarkeit

Damit Ihre Texte sowohl auf dem Computer als auch auf dem Smartphone und anderen mobilen Endgeräten gut lesbar sind, sollten Sie auf eine einheitliche und simple Typografie achten.

  • Schriftarten - Schriftarten mit ganz feinen Serifen sollten Sie im Netz vermeiden. Zu verschnörkelt und verspielt sollten sie ebenfalls nicht sein. Schriften mit betonten Serifen wie Times New Roman sind daher eine gute Wahl. Mit Online-Tools wie Google Fonts lassen sich Schriftarten kostenlos ausprobieren und vergleichen.
  • Schriftgröße – Überschriften sollten sich deutlich vom Fließtext abheben. Dieser sollte generell weder zu groß noch zu klein sein. Als Richtwert empfiehlt sich Schriftgröße 14, das kann jedoch mit der Wahl der Schriftart leicht variieren.
  • Ausrichtung des Texts - Da Webseiteninhalte heutzutage auf den verschiedensten Geräten konsumiert werden, sollten Sie auch dafür ausgerichtet sein. Verwenden Sie daher für Fließtexte eine linksbündige Zentrierung.
  • Zeilenabstand und Zeilenlänge - Im Internet wird der klassische Zeilenabstand auch Line Height genannt. Die ideale Line Height entspricht meistens zwischen 150 und 170 % der Schriftgröße. Auch die Zeilenlänge spielt eine Rolle: Dort sind 50 bis 75 Zeichen pro Zeile ein guter Richtwert.
  • Bilder oder Illustrationen – Gerade, wenn es sich um einen längeren und informativen Text handelt, kann dieser durch Grafiken oder Bilder angenehm aufgelockert werden. Außerdem können Illustrationen dabei helfen, komplexe Sachverhalte zu veranschaulichen und Geschriebenes zu untermalen.

Die richtige Textstruktur ist für Sie nun also ein Leichtes. Doch wie sieht es mit der sprachlichen Finesse aus? Tipps hierzu finden Sie in unserem nächsten Artikel.

Auch wenn Sie dank unserer Artikel die wichtigsten Grundlagen für Ihre Onlinetexte kennen, nimmt das Verfassen selbst natürlich viel Zeit in Anspruch. Hier können die Experten von web4business Abhilfe schaffen und für Sie die idealen Texte für Ihr Unternehmen verfassen, die darüber hinaus natürlich auch Suchmaschinenoptimiert sind.