Homeoffice: Paradies oder Horror?

Die Corona-Pandemie zwingt viele Arbeitnehmer ins Homeoffice. Dank der Digitalisierung und damit einhergehenden Tools ist die Arbeit von zuhause in vielen Branchen überhaupt kein Problem mehr. Dennoch kann die Umstellung eine ziemliche Herausforderung sein.

Was für den Einen ein wahr gewordener Traum ist, ist für den Anderen der blanke Horror. Die Vorstellungen dürften sich in beiden Fällen jedoch sehr ähneln: Den ganzen Tag auf dem Sofa verbringen, keine Mitarbeiter um sich herum, jederzeit an den Kühlschrank gehen oder nebenbei den Haushalt schmeißen.

Wie Sie die Arbeit von zu Hause aus empfinden, kommt ganz darauf an, wie Sie diese Situation angehen! Oberstes Gebot dabei: Selbstdisziplin! Folgende Tipps können Ihnen dabei helfen.

1. Geregelte Arbeitszeiten

Auch wenn es sich anbieten würde, erst einmal länger zu schlafen und ganz in Ruhe loszulegen, raten wir Ihnen davon ab. Natürlich müssen Sie nicht um Punkt 9 Uhr am Laptop sitzen. Sie sollten jedoch Ihren gewohnten Tagesablauf beibehalten, um Ihren Körper nicht völlig aus dem Rhythmus zu bringen. Mal eine halbe Stunde bis Stunde früher oder später zu beginnen ist natürlich kein Problem.

2. Raus aus dem Schlafanzug

Für viele ist allein die Vorstellung, den ganzen Tag einfach im Schlafanzug zu bleiben, sehr verlockend. Allerdings lädt dieser bequeme Look eher dazu ein, entspannt auf dem Sofa zu verweilen, statt zu arbeiten. Nehmen Sie also nach dem Aufstehen erst einmal eine Dusche und ziehen sich etwas anderes an – es muss kein Business Outfit sein, aber besser als der Pyjama geht allemal.

3. An den Tisch, anstatt auf die Couch setzen

Wie eben erwähnt, ist das Sofa nicht der geeignete Ort, um effizient arbeiten zu können. Man verfällt in eine halb liegende Position, wird müde oder verspannt sich direkt. Setzen Sie sich also - wenn es Ihre Wohnsituation ermöglicht - aufrecht an Ihren Schreibtisch oder alternativ an den Esstisch. So stellen Sie sicher, dass Ihr Körper nicht in den Entspannungsmodus verfällt und Sie leichter fokussiert bleiben können.

4. Wochenplanung aufstellen

Montags stellen Sie, nachdem Sie Ihre Mails gecheckt und sich im besten Fall mit Ihren Kollegen und Kolleginnen ausgetauscht haben, einen Wochenplan auf. In diesem halten Sie grob fest, welche Aufgaben in der aktuellen Woche anstehen und erfüllt werden müssen.

5. Tagesplanung aufstellen

Die Tagesplanung dient als Erweiterung der Wochenplanung. Hier können Sie täglich flexibel und situationsabhängig ToDo’s für den jeweiligen Tag festlegen und somit Ihren Arbeitstag besser strukturieren.

6. Mit Kollegen in Kontakt bleiben

Während der Arbeit von zu Hause ist es wichtig, sich regelmäßig mit seinem Team auszutauschen. Nicht nur über Berufliches, sondern gern auch mal einfach darüber, wie es einem so geht. Schließlich sitzen Sie sonst gemeinsam in einem Büro und tauschen sich zwischendurch auch mal über andere Dinge als die Arbeit aus. Im Homeoffice bietet sich hierfür Instant Messaging optimal an.

7. Pausen einlegen

Nur weil Sie von zu Hause aus arbeiten und es ggf. gemütlicher haben, bedeutet das nicht, dass Ihnen keine richtigen Pausen zustehen. Machen Sie trotzdem eine ausreichende Mittagspause. Klappen Sie Ihren Laptop zu, verlassen das Zimmer und schalten Sie ab.

8. Ablenkungspotenzial minimieren

Wohnen Sie in einer Wohngemeinschaft oder haben Kinder, die in der jetzigen Situation auch zu Hause sind? So schön es auch ist, mehr Zeit mit den Liebsten zu verbringen, die Arbeit kann schnell darunter leiden. Also versuchen Sie den Menschen zu erklären, dass Sie innerhalb der Arbeitszeit Ihre Ruhe brauchen. Elektronische Geräte sollten ausgeschaltet bleiben. Auch Aufgaben im Haushalt sollte nicht zwischendurch erledigt werden.

9. Frische Luft und Bewegung einbauen

Da bereits der Weg zur Arbeit wegfällt, verzichten Sie automatisch auf etwas Bewegung und frische Luft. Die ist jedoch essentiell, um produktiv und fokussiert zu bleiben! Planen Sie also soweit möglich vor oder nach der Arbeitszeit einen längeren Spaziergang ein oder nutzen Ihre Pause für ein kleines Home Workout zwischendurch – das bringt nicht nur den Körper, sondern auch den Geist wieder in Schwung!

10. Telefone und Video Chats nutzen

Auch wenn das Schreiben meistens einfacher von der Hand geht, als zum Hörer zu greifen – rufen Sie Ihre Kollegen und Kolleginnen sowie Ihre Kunden und Kundinnen öfter mal an! Gerade bei Fragen oder Absprachen können hier Missverständnisse vermieden werden. Für Meetings mit mehreren Teilnehmern können Sie auch Video Chats nutzen. Und so müssen Sie nicht ganz auf „persönliche“ Kontakte während der Arbeitszeit verzichten.

Wichtig bei all dem: Haben Sie Geduld mit sich und Ihren Kollegen. Im „erzwungenen Homeoffice“ ist die Situation für alle neu und ungewohnt. Prozesse müssen umgestellt werden, das ein oder andere dauert einfach länger. Und es ist völlig normal, wenn Ihnen zwischendurch mal die Decke auf den Kopf fällt. Das beste Mittel dagegen: Frische Luft, Bewegung und vielleicht eine virtuelle Kaffeepause mit dem Kollegen.

Unverzichtbar für ein produktives Homeoffice, sind Tools, die Ihnen Kommunikation und Arbeitsalltag erleichtern. Mehr dazu erfahren Sie in diesen Artikeln:

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