Das macht einen verständlichen Online Text aus

Darüber, was ein guter Text ist, lässt sich natürlich streiten – Geschmäcker sind auch hier verschieden. Für die Verständlichkeit von Online-Texten gibt es jedoch einige Faustregeln, die Sie für Ihre eigene Webseite befolgen sollten.

  • Satzlänge: Verwenden Sie möglichst kurze und einfache Sätze. Diese sollten durchschnittlich nicht mehr als 15 bis 20 Wörter beinhalten, im Idealfall sogar weniger. So können Leserinnen und Leser Ihren Aussagen problemlos folgen und Informationen besser verarbeiten.
  • Fremdwörter: Verwenden Sie möglichst wenig Fremdwörter oder Anglizismen. Nicht alle Ihre Kunden werden sie verstehen und Sie wollen mit Ihrer Webseite schließlich jeden Besucher abholen.
  • Füllwörter: Vermeiden Sie die Nutzung von Füllwörtern. Diese verlängern Sätze nur künstlich. Lieber direkt auf den Punkt kommen.
  • Passivkonstruktionen: Erzählen Sie Ihren Lesern und Leserinnen nicht, was Sie Ihnen anbieten wollen oder was Ihnen angeboten wird, sondern was Sie konkret anbieten. Formulieren Sie Online-Texte lieber aktiv statt passiv: “Wir bieten Ihnen ein umfangreiches Angebot” statt “Hier erwartet Sie unser umfangreiches Angebot”.

So können Sie die Verständlichkeit Ihrer Texte prüfen

Haben Sie gerade einen Blogbeitrag oder eine Produktbeschreibung geschrieben und sind sich nicht sicher, ob der Text für Außenstehende ebenfalls verständlich ist? Dann können Ihnen Formeln wie der Flesh-Reading-Ease oder der Lesbarkeitsindex (LIX) helfen, das herauszufinden.

Flesh-Reading-Ease

Die Flesh-Reading-Ease beurteilt die Lesbarkeit von Texten. Es handelt sich um einen Lesbarkeitsindex, der sich zwischen einem Ergebnis von 0 und 100 bewegt. Die Grundannahme des Index ist, dass kürzere Wörter und Sätze leichter verständlicher sind. Hohe Flesh-Werte deuten auf einen verständlichen Text hin, während niedrige Werte auf ein höheres Schwierigkeitslevel hinweisen.

  • 90-100: Sehr leicht. Geeignet für einen 11-jährigen Schüler.
  • 80-90: Leicht
  • 70-80: Mittelleicht
  • 60-70: Mittel. Geeignet für 13–15-jährige Schüler.
  • 50-60: Mittelschwer
  • 30-50: Schwer
  • 0-30: Sehr schwer. Geeignet für Akademiker.

Der Index kann ein guter Richtwert dafür sein, wie Sie Texte für Ihre jeweilige Zielgruppe gestalten sollten. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten den Lesbarkeitsindex online automatisch auf Ihre Texte anzuwenden.

Der Lesbarkeitsindex (LIX)

Eine weitere populäre Formel wurde in den Sechzigern in Schweden entwickelt. Der Lesbarkeitsindex (LIX) wird aus der Summe der durchschnittlichen Satzlänge und der Menge an langen Wörtern im Text berechnet. Als lang gelten Wörter mit mehr als sechs Buchstaben. Auch hier ergibt sich schließlich eine Zahl zwischen 0 und 100.

  • unter 40: Kinder- und Jugendliteratur
  • 40 bis 50: Belletristik
  • 50 bis 60: Sachliteratur
  • über 60: Fachliteratur

So können Sie einschätzen, auf welcher Stufe sich Ihre Webseitentexte bewegen und gegebenenfalls Änderungen vornehmen, um Ihre Inhalte auch für andere Zielgruppen verständlicher zu machen. Den LIX können Sie ebenfalls online berechnen.

Vor allem, wenn es um Leistungs- oder Produktbeschreibungen geht, ist die Versuchung oft groß, Fachbegriffe einzubauen und ausführlicher zu beschreiben. Nach dem Motto „Je mehr ich dem Kunden vermittel, desto professioneller erscheine ich“. Das ist natürlich manchmal vonnöten, wichtig ist, die richtige Balance zwischen fachlicher Notwendigkeit und sprachlicher Verständlichkeit zu finden.

Allerdings können Sie es sich mit einer Webseite von web4business – Ihrem Ansprechpartner für individuelle und branchenspezifische Textinhalte - auch viel leichter machen. So können Sie sicher sein, dass Ihre Webseitentexte zielgruppengerecht formuliert sind. Lassen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich beraten.