Google experimentiert mit Metatag

Googles eigener Browser Chrome ist für einen hohen Energieverbrauch bekannt. Wer über Chrome im Internet surft, kann nicht selten den eigenen Batteriestand beim Sinken beobachten. Jetzt experimentiert der Suchmaschinengigant mit einem neuen Metatag, den Seitenbetreiber in ihre Webseiten integrieren können. Getestet werden soll der Tag in der Version 86 oder 87 des Chrome-Browsers und Webmaster werden über die Origin Trials darauf zugreifen können.

Webseiten laufen im Energiesparmodus

Doch wie funktioniert der neue Metatag und warum wird dadurch weniger Batterie verbraucht? Durch den Einsatz des Tags läuft die eigene Webseite im Energiesparmodus. Es können eine reduzierte Frame-Rate sowie eine reduzierte Script-Geschwindigkeit eingeleitet werden.

Um eine reduzierte Frame-Rate anzufordern, ist folgender Tag anzuwenden:

<meta name="battery-savings" content="allow-reduced-framerate">

Wer die Ausführung des Scripts verlangsamen will, kann diesen Tag verwenden:

<meta name="battery-savings" content="allow-reduced-script-speed">

Und für die Kombination aus beidem:

<meta name="battery-savings" content="allow-reduced-framerate allow-reduced-script-speed">

Google empfiehlt diesen Energiesparmodus besonders für Seiten, die Videoinhalte aufführen sowie für Videokonferenzdienste. Diese sind in der Coronakrise besonders wichtig geworden und sollen möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden. Mit dem neuen Energiesparmodus können diese Seiten über längere Zeit genutzt werden, ohne dass die Batterielaufzeit darunter leidet.

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