Cyberkriminelle nutzen Schwachstellen

"Angesichts einer Rekordzahl potenzieller Opfer in der Europäischen Union, die wegen der Pandemie zu Hause bleiben und dort Online-Dienste nutzen, haben sich Möglichkeiten für Cyberkriminelle vervielfacht, Schwachstellen und neue Gelegenheiten auszunutzen", mahnte Europol in Den Haag.

Die Polizeibehörde warnt vor allem vor sogenanntem Phishing. Dabei werden gefälschte E-Mails verschickt oder ganze Webseiten erstellt mit dem Ziel, an persönliche Daten zu kommen. Europol beobachtet ebenfalls einen Anstieg an Ransomware-Attacken. Dabei stören Täter ganze Computersysteme oder legen diese lahm und verlangen Lösegeld.

So können Sie Ihre Webseite schützen

Kleinunternehmen sind besonders durch Cyberkriminalität gefährdet, denn sie treffen oft zu geringe Vorkehrungen. Bieten Sie einen eigenen Online Shop an, verschicken regelmäßig einen Newsletter oder sammeln über ein Kontaktformular persönliche Daten Ihrer Kunden und Kundinnen, müssen Sie besonders auf einen Webseitenschutz achten:

  • Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig, sodass eine Löschung Ihrer Datenbank durch Hacker Ihr Geschäft nicht beeinträchtigt.
  • Machen Sie es Hackern durch komplexe Benutzernamen und Passwörter schwieriger, in Ihr System zu gelangen, z. B. bei einer Neuanmeldung für Video-Dienste.
  • Prüfen Sie E-Mails von unbekannten Absendern bevor Sie diese und darin enthaltene Links öffnen.
  • Nutzen Sie ein Virenschutzprogramm und scannen Sie damit Ihre Systeme regelmäßig auf Schadprogramme und Sicherheitslücken.

Erfahren Sie, welche Sicherheitsvorkehrungen Sie außerdem treffen können, um Ihr Unternehmen grundsätzlich vor Cyberrisiken zu schützen.

Sie haben noch gar keine eigene Webseite? web4business ist während der Corona-Krise für Kleinunternehmen da und übernimmt Ihre Webseitenerstellung.