Welche Webseiten müssen datenschutzkonform sein?

Müssen selbst kleinere Unternehmen mit einer einfachen Webseite die DSGVO implementieren? Die Antwort lautet ja! Die Datenschutz-Grundverordnung gilt seit 2018 für alle Webseiten innerhalb der Europäischen Union. Ziel war es nämlich, das Datenschutzrecht innerhalb der EU zu vereinheitlichen und Nutzerinnen und Nutzern die Hoheit über ihre Daten zu geben.

Nahezu jede Webseite sammelt personenbezogene Daten. Das kann über den Einsatz von Werbebannern, Analysetools oder Kontaktformulare geschehen. Auf Ihrer Webseite können sich Nutzerinnen und Nutzer per E-Mail zu einem Newsletter anmelden? Auch hier werden persönliche Daten verarbeitet. Nur private Webseiten wie z. B. ein Urlaubsblog oder Ähnliches sind von der Verordnung ausgeschlossen.

Strafen bei DSGVO-Verstoß

Die DSGVO ist bereits seit 2018 in Kraft. Nichtsdestotrotz gibt es immer noch Unternehmen, die Ihre Webseite nicht datenschutzkonform gestaltet haben. Langfristig wird das jedoch nicht mehr möglich sein. Unternehmen können für den Mangel an Datenschutz abgemahnt werden. Wer gegen die DSGVO verstößt, hat nämlich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Unternehmen, die sich an die strikten Vorgaben halten.

Sind Sie sicher, dass Ihre Webseite alle Anforderungen der DSGVO erfüllt?

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Bei einem Verstoß gegen die DSGVO können hohe Bußgelder fällig werden und kann im schlimmsten Fall zu einer Schließung Ihrer Webseite führen. Nutzerinnen und Nutzer sind in den letzten Jahren ebenfalls bewusster geworden, was ihre Datenverarbeitung angeht. Fühlen sie sich auf einer Webseite nicht sicher, werden sie dort keine personenbezogenen Daten preisgeben wollen. Weniger Klicks und Zeit auf Ihrer Seite führt wiederum zu einem niedrigeren Ranking auf Google.

DSGVO Website Check

Die Grundlagen der DSGVO müssen selbst Kleinunternehmen auf Ihrer Webseite umsetzen. Wir haben drei wichtige Punkte für Sie zusammengefasst:

1. HTTPS

Ihre Unternehmenswebseite sollte in jedem Fall verschlüsselt sein. Verschlüsselte Seiten erkennen Sie an dem kleinen Schloss, das im Browser vor der URL angezeigt wird. Die URL selbst sollte mit dem Kürzel https beginnen.

Sollte dies nicht für alle Ihre Seiten der Fall sein, müssen Sie den Administrator Ihrer Webseite kontaktieren und die Seite umstellen. Das geht in der Regel mit einem SSL-Zertifikat. Verschlüsselte Seiten werden im Übrigen auch von Suchmaschinen wie Google bevorzugt in den Suchergebnissen angezeigt.

2. Datenschutzerklärung

Jede Webseite braucht eine aktuelle Datenschutzerklärung. Informieren Sie Nutzerinnen und Nutzer darüber, was mit ihren Daten passiert. Verwenden Sie Plug-Ins oder andere Dienste, die personenbezogene Daten an Dritte weitergeben? Diese müssen in Ihrer Datenschutzerklärung aufgeführt werden. Dazu zählt auch die Integration von Social Media Buttons auf der eigenen Webseite.

3. Cookies

Unternehmen verwenden Cookies, um das Verhalten von Nutzerinnen und Nutzern im Internet zu erfassen und anhand dessen ein Nutzerprofil zu erstellen. So kann beispielsweise zielgerichtete Werbung geschaltet werden.

Für die Verarbeitung ihrer Daten müssen Nutzerinnen und Nutzer jedoch ihre aktive Zustimmung geben. Das geschieht in Form eines Cookie-Banners. Dieses erscheint beim erstmaligen Besuch einer Webseite und lässt Nutzerinnen und Nutzer durch das Setzen von Haken entscheiden, welche Daten an Dritte weitergegeben werden dürfen. Eine neue Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hatte jüngst entschieden, dass voreingestellte Haken hierbei nicht zulässig seien.

Was hat Datenschutz mit einer responsiven Webseite zu tun?

Datenschutz ist ein Muss für jede Webseite. Selbst Kleinunternehmen kommen nicht drum herum, ihre Webseite DSGVO-konform zu gestalten. Ohne eine sichere Webseite verschwinden Unternehmen auch zunehmend aus den Google Suchergebnissen. Um Abmahnungen zu vermeiden, können Sie sich professionelle Hilfe holen.

Wichtig ist dabei vor außerdem, dass Ihre Webseite responsiv gestaltet ist. Das bedeutet, dass Ihre Inhalte für mobile Endgeräte optimiert sind. Nutzerinnen und Nutzer müssen auf Tablet oder Smartphone genauso in der Lage sein, die Datenschutzerklärung aufzurufen oder das Cookie Banner anzuklicken, wie über ihren Desktop.