GPC gibt Nutzer*innen mehr Kontrolle

Die DSGVO soll Datenschutzrichtlinien innerhalb Europas vereinheitlichen und Nutzer*innen im Internet mehr Rechte über ihre Daten geben. Die Gründer*innen der Global Privacy Control (GPC) kritisieren jedoch, dass die neuen Rechte überflüssig sind, wenn Menschen davon nicht profitieren können.

GPC soll Nutzer*innen nun mehr Kontrolle über die Verarbeitung ihrer Daten im Internet geben. Die Initiative bietet bereits Browser-Erweiterungen an, die beim Surfen einer Webseite direkt über ein Signal kommunizieren, ob die Nutzer*innen dem Verkauf ihrer Daten an Dritte zustimmen oder nicht. Dafür haben sich diverse Publisher, Bürgerrechtsorganisationen und Tech-Firmen zusammengetan.

Unterstützung für das Datenschutzprojekt

Damit GPC funktioniert, müssen die Webseitenbetreibenden das System jedoch unterstützen. In den USA haben große Medien wie die New York Times, die Washington Post und die Financial Times bereits ihre Teilnahme an dem Projekt angekündigt. Der Browser Mozilla Firefox soll die Initiative ebenfalls unterstützen.

Global Privacy Control ist ein wichtiges Projekt, bei dem die Datensicherheit der Nutzer*innen im Vordergrund steht. Allerdings steht die Initiative noch ganz am Anfang und es wird voraussichtlich noch etwas dauern, bis mehr Webseiten GPC als rechtlich bindende Forderung akzeptieren.

Datensicherheit – Grundlagen für Unternehmen

Die Entstehung solcher Initiativen wie die GPC erinnern Unternehmen an ihre eigene Verantwortung. Deutsche Unternehmen unterliegen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung und müssen sicherstellen, dass sie verantwortungsbewusst mit den Daten ihrer Nutzer*innen umgehen. Dafür müssen sie sich explizite Einwilligungen einholen und genau darüber informieren, was mit gesammelten Daten geschieht.

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Quelle: Global Privacy Control