Deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher sind misstrauisch

Der Umgang mit persönlichen Daten ist vor allem in den letzten Jahren zu einem immer wichtigeren Thema geworden. Europäische Unternehmen unterliegen der DSGVO – der Datenschutzgrundverordnung. Nichtsdestotrotz sind sich viele Nutzerinnen und Nutzer unsicher, ob ihre Daten rechtmäßig verarbeitet werden.

Nun bestätigt eine in Auftrag gegebene Studie von OpenText, dass strengere Datenschutzrichtlinien nicht für mehr Sicherheit bei Verbraucherinnen und Verbrauchern sorgen. Von 2000 Befragten sagten nur sechs Prozent, dass Sie Unternehmen in ihren Datenschutz-Kompetenzen vertrauen. Damit belegt Deutschland in Sachen Misstrauen den ersten Platz im globalen Vergleich.

Würden Sie mehr Geld für besseren Datenschutz ausgeben?

Die Studie ergab ebenfalls, dass 41 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher sogar mehr Geld bei Unternehmen lassen würden, von denen sie sich sicher sein können, dass ihre persönlichen Daten ausreichend geschützt werden. Dieses Misstrauen liegt zum großen Teil auch daran, dass die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher gar nicht genau weiß, welche und wie viele Unternehmen Zugriff auf ihre Daten haben und wie diese verarbeitet werden.

Datenschutzgrundverordnung für Kleinunternehmen

Doch Datenschutz ist nicht nur für große Konzerne ein wichtiges Thema. Auch Kleinunternehmen sollten die Privatsphäre ihrer Kundinnen und Kunden ernst nehmen. Schaffen Sie Vertrauen, indem Sie User ganz genau darüber aufklären, welche Daten von Ihnen verarbeitet werden. Formulieren Sie einfach verständliche Datenschutzerklärungen und lassen Sie User an prominenter Stelle wissen, dass sie jederzeit die Kontrolle über ihre Datenspeicherung haben.

Quelle: OpenText