Das steckt hinter den Google Web Vitals

Google bezeichnet drei Kennzahlen als sogenannte Web Vitals. Diese bilden eine Bewertungsgrundlage für die Nutzererfahrung auf Webseiten.

  • Ladezeit – Als Largest Contentful Paint (LPC) wird die Renderzeit gemessen. Wie lange brauchen einzelne Elemente einer Webseite, um vollständig zu laden? Gut ist hierbei alles unter 2,5 Sekunden.
  • Interaktivität – Die First Input Delay (FID) misst, wie lange es nach dem Klick eines Users dauert, bis der Browser darauf reagiert. Diese Werte sollen laut Google optimalerweise unter 100 Millisekunden liegen.
  • Stabilität – Die Stabilität einer Webseite wird anhand der Cumulative Layout Shift (CLS) gemessen. Hierbei geht es darum, ob sich Elemente auf der Seite unerwarteterweise verschieben. Es lädt beispielsweise ein neues Bild und das Layout der Seite ist plötzlich ein ganz anderes.

Die eigene Webseite testen und optimieren

Was können Unternehmen tun, um sicherzustellen, dass Ihre Homepage den Web Vitals entsprechend gute Werte erzielt und somit von Google bevorzugt in den Suchergebnissen angezeigt wird?

Die Web Vitals werden anhand von echten Nutzerdaten erhoben. Dafür wird zum Beispiel der Chrome User Experience Report verwendet. Unternehmen können ihre Webseiten aber auch selbst über Tools wie PageSpeed Insights testen. Über Twitter empfahl Google-Mitarbeiter Martin Splitt vor einigen Wochen allerdings die Google Search Console zu nutzen. Hier werden URLs angezeigt, die zu langsam laden.

Eine schlechte Nutzererfahrung auf Ihrer Seite führt nicht nur zu weniger Sichtbarkeit auf Google, sondern auch zu unzufriedenen Nutzerinnen und Nutzern. Höchste Zeit, die eigene Homepage genauer unter die Lupe zu nehmen.