Verzicht auf umweltschädliche Produkte

Für 42 Prozent der europäischen Verbraucherinnen und Verbraucher sind Umweltthemen ein wichtiger Entscheidungsfaktor beim Einkauf. Dazu befragte das Forschungsunternehmen GfK im Juni 61.000 Haushalte in zehn europäischen Ländern. Mehr als ein Drittel der Befragten würden außerdem aktiv auf Produkte und Dienstleistungen verzichten, die der Umwelt einen Schaden zufügen könnten.

Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein höheres Bewusstsein für das Klima und ändern daraufhin ihre Werte und ihr Einkaufverhalten. Besonders ausgeprägt ist dieses Verhalten laut der Studie in Deutschland. Doch auch die Menschen in Spanien und Frankreich werden zunehmend umweltbewusster. Dabei wird vor allem die Plastikverpackung zu einem immer größeren Thema. Drei von zehn Haushalten versuchen möglichst wenig Artikel in Plastikverpackungen zu kaufen.

Unternehmen sind in der Verantwortung

Wie können Unternehmen sich an die Bedürfnisse Ihrer Kundinnen und Kunden anpassen? Die größte Verantwortung sehen die Befragten der Studie bei den Herstellern selbst (40 Prozent). Verbraucherinnen und Verbraucher sehen erst danach die Politik (35 Prozent) und dann sich selbst (20 Prozent) in der Pflicht.

Umweltbewusstsein spielt im Alltag der Deutschen eine zunehmend größere Rolle. Daran sollten sich Unternehmen anpassen. Doch nicht nur große Konzerne können hier einen Unterschied machen. Kleinunternehmen sind ebenfalls in der Pflicht, unseren Planeten zu schützen und neue Produkte und Dienstleistungen möglichst umweltfreundlich zu gestalten. Gehen Sie mit gutem Vorbild voran!

Sie wollen wissen, wie Sie neue Zielgruppen ansprechen und neue Kundinnen und Kunden für Ihr Unternehmen gewinnen können? Dann dürften Sie diese Artikel interessieren:

Quelle: Gfk – Sustainability concern and action