Darum brauchen Sie ein barrierefreies Webdesign

Haben Sie sich schon mal mit der Barrierefreiheit auseinandergesetzt? Wer selbst keine Berührungspunkte mit dem Thema Behinderung hat, ist sich der Herausforderungen im Netz oft gar nicht bewusst. Das Internet ist unsere wichtigste Ressource und ermöglicht eine aktive Beteiligung an der Gesellschaft. Menschen mit Behinderung wird dieser Zugang jedoch verwehrt, wenn Webseiten nicht barrierefrei gestaltet sind.

Barrierefreiheit ermöglicht es Menschen mit Behinderung, ohne Einschränkungen das Internet zu nutzen. Millionen von Menschen leben mit einer Behinderung und auch ältere Menschen haben beispielsweise Schwierigkeiten Informationen im Web zu verstehen. Mit einem barrierefreien Webdesign können sich auch diese Menschen beteiligen. Wir sprechen dabei auch von Web Accessibility.

Barrierefreies Webdesign – So geht’s

Zunächst sollten Sie sich damit beschäftigen, für wen Sie Ihre Webseite barrierefrei gestalten. Welche Eigenschaften auf Ihrer Webseite könnten Menschen daran hindern, sie in vollem Umfang zu nutzen?

Denken Sie dabei beispielsweise an Menschen mit Sehschwäche oder blinde Menschen, die einen Screenreader nutzen, um sich Webseiten vorlesen zu lassen. Oder an gehörlose Menschen, die auditive Elemente nicht verstehen. Auch Menschen mit motorischen Einschränkungen, die beispielsweise eine Tastatursteuerung oder einen Joystick nutzen, müssen Ihre Webseite bedienen können.

Wo können Sie bei einem barrierefreien Webdesign als Erstes ansetzen?

1. Grafiken

Versteht man Ihre Webseiten auch ohne die Grafiken? Wenn grafische Inhalte zum Verständnis gebraucht werden, sollten diese auch in geeigneter Textform zur Verfügung stehen. Sie können Alt-Texte mit Bildbeschreibung hinterlegen, die von Screenreadern vorgelesen werden können. Videos können mit Untertiteln und Audiotranskription zur Verfügung gestellt werden.

2. Farben

Haben Sie schonmal über die Farben auf Ihrer Webseite nachgedacht? Wer ein vermindertes Sehvermögen besitzt, kann Elemente am Bildschirm oft nicht vollständig wahrnehmen. Achten Sie auf ausreichende Kontrastverhältnisse.

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3. Text

Stellen Sie sicher, dass die Zoom-Funktion auf Ihrer Webseite einwandfrei funktioniert. Sind beim Heranzoomen Texte noch gut lesbar oder verpixelt? Eine weitere gute Möglichkeit ist die voreingestellte Schriftgröße individuell anpassbar zu gestalten.

Achten Sie außerdem auf die Struktur Ihrer Texte. Haben Sie Überschriften, Absätze und Listen auch als solche im HTML-Code markiert? Gibt es ein Kontaktformular zum Ausfüllen? Stellen Sie sicher, dass alle Elemente beschreibende Texte besitzen, um die Eingabe zu erleichtern.

4. Sprache

Zuletzt ist die Sprache ein wichtiger Aspekt beim barrierefreien Webdesign. Sind Ihre Inhalte leicht verständlich? Sind die Inhalte durch eine übersichtliche Navigation oder eine Suche erreichbar? Stellen Sie sicher, dass die Sprache in Ihrem Code richtig angegeben ist, damit Sie korrekt vorgelesen werden kann.

Die Aktion Mensch informiert unter “Einfach für Alle” über barrierefreies Internet. Auch dort wird bestätigt, warum Barrierefreiheit wichtig ist. Für 100 % Ihrer Besucherinnen und Besucher ist sie hilfreich, für 30 % ist sie notwendig und für 10 % ist sie unerlässlich.