Warum Webseiten in Zeiten der DSGVO responsiv sein sollten

Fast jedes deutsche Unternehmen ist 2018 mit der DSGVO in Kontakt gekommen und auch ein halbes Jahr nach Inkrafttreten gibt es noch einiges zu tun. Warum nicht-responsive Webseiten im Widerspruch zur Datenschutzgrundverordnung stehen, lesen Sie im Folgenden.

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Berlin | 21.11.2018

Warum Webseiten in Zeiten der DSGVO responsiv sein sollten

Eigentlich ist dieses Jahr so gut wie jedes deutsche Unternehmen mit ihr in Kontakt gekommen, es gab viele Dinge zu erledigen und es ist immer noch einiges zu tun. Die Rede ist von der europäischen Datenschutzgrundverordnung – kurz DSGVO – die am 25. Mai dieses Jahres in Kraft getreten ist. Was genau diese aber nun auch noch mit nicht-responsiven Webseiten zu tun hat und welche Hürden veraltete Templates mit sich bringen, wird hier in aller Übersicht dargestellt.

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Die DSGVO – ein häufig verwendeter Begriff, doch was genau ist eigentlich die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und was wird mit der Verordnung geregelt? Die DSGVO vereinheitlicht das nationale Datenschutzrecht in der Europäischen Union und ersetzt dieses zum Teil. Nach einer zweijährigen Übergangsfrist ist sie am 25.05.2018 in Kraft getreten und findet seitdem unmittelbare Anwendung auf alle Selbstständigen, Unternehmen und öffentlichen Stellen. Bei der Anwendung hat sie Vorrang vor den nationalen Gesetzen.

Was hat sich am Datenschutz geändert?

Viele Grundsätze des alten Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) finden sich in ähnlicher Konstellation auch in der neuen DSGVO wieder. Durch die Verordnung werden insbesondere die Transparenz- und Informationsrechte von Nutzern gestärkt. Was sich aber enorm verbessert, ist die Durchsetzbarkeit durch die zuständigen Behörden. So wird künftig die Verarbeitung von personengenbezogenen Daten nur noch möglich sein, wenn diese vom Gesetzgeber erlaubt ist („Verbot mit Erlaubnisvorbehalt“). Die relevantesten Erlaubnistatbestände werden in Art. 6 DSGVO geregelt. Die DSVGO regelt, in welchen Fällen Daten gespeichert und verarbeitet werden dürfen. Es sind aber auch Situationen festgehalten, die eine vorherige Einwilligung nicht notwendig machen. So ist es z. B. erlaubt, personenbezogene Daten zu verarbeiten, wenn dies zur Erfüllung eines Vertrages oder vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist.

Trotz der schon erwähnten Übergangsfrist von ganzen zwei Jahren bis zum endgültigen Inkrafttreten der DSGVO bleibt das Gefühl, dass die Verordnung auch noch eine ganze Zeit später bei sehr vielen Unternehmern für Wirbel gesorgt hat. Ja, man könnte sogar davon sprechen, dass so mancher Betrieb im Mai förmlich von ihr überrollt wurde. Ein halbes Jahr später ebben die Berichte zu der befürchteten Abmahnungswelle ab, was nicht bedeutet, dass es bisher keine Abmahnungen gab oder es weitere geben wird. 

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Webseitenbesitzer sind in der Pflicht!

Und natürlich sind alle Webseitenbesitzer und -betreiber von den neuen Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung betroffen. So sollte ihnen bekannt sein, dass unter vielen weiteren Dingen, die es zu beachten gilt, eine aktuelle Datenschutzerklärung (DSE) unabdingbar ist und dass diese von allen Seiten – also auch von jeder einzelnen Unterseite – erreichbar sein muss. Die einfachste Möglichkeit das zu realisieren, besteht immer darin, es über den sogenannten Footer zu tun. Dieser ist gut sichtbar und befindet sich, wie der Name schon sagt, fast immer am unteren Ende der Webseite. Damit ist der Bereich sehr gut geeignet, einen entsprechenden Link zur Datenschutzerklärung unterzubringen. Entsprechende Vorlagen für die Erklärung finden sich problemlos im Internet. Häufig bieten Webseitenanbieter ebenso allgemein gehaltene Vorlagen an. Wenn nach altem oder neuem Recht ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden muss, wird dieser aber gegebenenfalls dazu raten, eine individuelle Datenschutzerklärung zu erstellen. In der Regel ist davon auszugehen, dass eine individuell erstellte Datenschutzerklärung die eigenen Anforderungen am ehesten vollumfänglich abdeckt. 

Das responsive Webdesign

Die Sache mit der Datenschutzerklärung scheint also zumindest auf den ersten Blick leicht umsetzbar zu sein. Gäbe es da nicht einen kleinen, aber entscheidenden Haken, der sich immer dann ergibt, wenn die Seite auf einem veralteten Design läuft und nicht responsiv ist. 
Doch was genau ist dieses sogenannte responsive Webdesign eigentlich? Der Begriff „responsiv(e)“ stammt aus dem Englischen und steht für „reagierend“. Im Zusammenhang mit Webseiten bedeutet es, dass die Seite auf die jeweilige Anforderung des Bildschirms reagiert. Da heutzutage fast mehr mit mobilen Endgeräten, wie Tablets und Handys, im Internet gesurft wird als mit einem standfesten Computer, sollte eine Webseite auch auf den kleinsten Bildschirmen noch optimal lesbar und funktionsfähig sein, ohne sich die Finger wund zu wischen. Ein responsives Webseitendesign reagiert demnach auf die unterschiedlichsten Bildschirmgrößen und passt sich der aktuellen Umgebung entsprechend an.

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Nicht-responsive Webseiten im Widerspruch zur DSGVO

Jene Betreiber von Webseiten, denen das moderne, responsive Design fehlt, stehen nicht nur vor dem Problem, dass ihre Seite nicht sonderlich nutzerfreundlich ist, sondern bewegen sich in Hinblick auf die Datenschutzgrundverordnung auch auf sehr dünnem, mitunter sogar zerbrechlichem Eis. Denn hier besteht die große Gefahr, dass die leichte Zugänglichkeit z. B. zur Datenschutzerklärung nicht mehr gegeben ist. Man stelle sich nur einmal kurz vor, wie man versucht, sich auf einer nicht-responsiven Webseite zurecht zu finden, geschweige denn die Datenschutzerklärung von jeder Unterseite schnell und einfach zu entdecken. Irgendwie schwer vorstellbar, oder? Und genau damit wird den Grundsätzen der DSGVO widersprochen und Abmahnungsanwälten, die darauf aus sind, sich kleine und doch entscheidende Nachlässigkeiten zu Nutze zu machen, Tür und Tor geöffnet. Eine kürzlich getroffene Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamburg kommt noch erschwerend hinzu. Hier wurde sich unter anderem damit auseinandergesetzt, ob Verstöße gegen die Datenschutzgrundverordnung von Konkurrenten abgemahnt werden können. Das Landesgericht Würzburg sagt „ja“ zu der Frage, das Landesgericht Bochum sagt „nein“ dazu. Das Oberlandesgericht Hamburg hingegen – also eine höhere Instanz als die Landesgerichte es sind – kommt zu dem Urteil, dass „es darauf ankommt“ und dass der Einzelfall geprüft werden muss. Durch diese Entscheidung aus Hamburg wächst also die Gefahr, auch von Mitstreitern bei Verstößen gegen die DSGVO abgemahnt zu werden.

Im Endeffekt lassen sich Abmahnungen und damit verbundene (hohe) Bußgelder und Strafen nur verhindern, wenn sich bestmöglich an die bestehende Datenschutzgrundverordnung gehalten wird. Für Webseitenbesitzer gilt daher: Ein responsives Webdesign, mithilfe dessen sich die aktuelle Datenschutzgrundverordnung leicht und von allen Seiten aus zugänglich auffinden lässt, ist ein wichtiger Schritt in eine DSGVO-konforme Richtung!

Im Übrigen zählt das responsive Design bei web4business längst zu den Standards und wird bei der Webseitenerstellung ausschließlich angeboten. Langjährigen Kunden, deren Auftritt noch ein älteres Design aufweist, raten wir dringend, sich von uns bezüglich einer Webseitenrenovierung beraten zu lassen.

Sollten Sie Fragen haben oder ein kostenloses Beratungsgespräch wünschen, können Sie sich jederzeit gerne bei uns melden.

 

Weiterführende Informationen:
EU-Datenschutz-Grundverordnung
Erklärvideo von explainity: EU-Datenschutzgrundverordnung einfach erklärt.
Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht: Handreichungen für kleine Unternehmen und Vereine.

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