Die häufigsten Fragen zur DSGVO – Teil II

Nach unserem ersten Teil der häufigsten Fragen zur DSGVO, die im Rahmen unserer Webinarreihe in Kooperation mit Orth Kluth Rechtsanwälte gestellt wurden, folgt hier der zweite. Erfahren Sie hier also noch mehr darüber, was Sie beim Umgang mit personenbezogenen Daten auf Ihrer Webseite zu beachten haben.

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Berlin | 15.06.2018

Die häufigsten Fragen zur DSGVO – Teil II

Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sorgte bei vielen für Verunsicherung und es taten sich verschiedene Fragen zu diesem brisanten Thema auf. Um über die DSGVO zu informieren und einen Raum für Fragen zu bieten, bot web4business in Kooperation mit Orth Kluth Rechtsanwälte eine dreiteilige Webinarreihe an. Hier konnten Teilnehmer erfahren, welche Veränderungen auf sie zukommen und welche Anpassungen sie vornehmen müssen. Im Anschluss hatten sie die Möglichkeit, ihre individuellen Fragen von unseren Experten Prof. Dr. Michael Bohne (Datenschutzexperte von Orth Kluth Rechtsanwälte) und Sören Tietze (Abteilungsleiter Kundenservice web4business) beantworten zu lassen. Die häufigsten Fragen greifen wir nun in einer mehrteiligen Blogserie noch einmal für Sie auf. Den ersten Teil können Sie bereits hier finden: Die häufigsten Fragen zur DSGVO - Teil I. In diesem zweiten Teil erfahren Sie noch mehr zu Löschungsfristen, dem Umgang mit gespeicherten Daten vor dem 25. Mai 2018 und Co.

Unter unseren Branchenseiten finden Sie zudem eine große Auswahl an Beispielseiten für unzählige Berufsgruppen, die von web4business DSGVO-konform erstellt werden.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um eine Rechtsberatung, sondern lediglich um eine Informationsreihe handelt. Unsere Experten gaben ihre Einschätzung zur aktuellen Rechtslage zum Zeitpunkt der Webinarveröffentlichung. Bei Fragen empfehlen wir Ihnen, sich an einen Rechtsexperten zu wenden. 

Häufige Fragen zur DSGVO - Teil 2

Gibt es einen Bestandsschutz für die vor dem 25.5.2018 gesammelten Daten und Akten?

Nein, es sei denn, es wurde eine Einwilligung eingeholt, die den Richtlinien der DSGVO entspricht.

Ab wann braucht eine Firma einen Datenschutzbeauftragten?

Ab zehn Personen, die dauerhaft mit der Datenverarbeitung zu tun haben, muss ein Datenschutzbeauftragter zum Unternehmen gehören. Dazu zählen übrigens auch Teilzeitkräfte.

Wenn man als Hotellerie-Betrieb mit ausländischen Gästen zu tun hat, muss man die Einwilligung der Gäste in sämtlichen Sprachen zur Verfügung stellen?

Es reicht erstmal, diese auf Englisch zur Verfügung zu stellen.

Gibt es ein Angebot für meinen bestimmten Berufszweig?

Wir haben für 12 Branchen und über 100 Berufe Webseiten, die DSGVO-konform aufgestellt sind. Sie können sich unverbindlich vom Kundenservice beraten lassen.

Wie sieht es mit Google Analytics aus? Weiterlaufen lassen oder abschalten?

Man muss sich als Nutzer von Google Analytics selbst damit auseinandersetzen. web4business bindet das Tool zwar ein, allerdings handelt es sich hier um die Lösung eines Drittanbieters, die sehr komplex ist, sodass die Datenschutzerklärung von web4business keinen ausreichenden Schutz bietet. Dafür gibt es diverse Möglichkeiten im Web oder den Google Blogs. 

Gemäß des Dispositionspapiers der Datenschutzkonferenz ist bei Verhaltenstracking und der Erstellung von Nutzerprofilen eine vorhergehende informierte Einwilligung nötig. Es ist sehr unrealistisch, dies praktisch umzusetzen. Nutzt man Google Analytics weiterhin ohne besagte Einwilligung, handelt man gegen das Dispositionspapier. Allerdings kann man berücksichtigen, dass es sich hier weder um ein Gesetz noch um eine gerichtliche Entscheidung handelt – man bewegt sich quasi in einer rechtlichen Grauzone.

 

 

Muss die gewerbliche Facebook-Seite eine Datenschutzerklärung aufweisen?

Wenn ich mit entsprechenden Tools auf meiner Webseite Daten an Facebook sende, wie z.B. Facebook Pixel oder Plug-In, muss ich dies in der Datenschutzerklärung meiner Seite integrieren. Denn in diesem Fall werden Informationen an Drittanbieter gesendet. Bei Facebook selbst sollte man sicherheitshalber im Impressum einen Link auf die Datenschutzerklärung der eigenen Webseite integrieren.

Wie verhält es sich mit Kontakten, die man auf Messen gesammelt hat? Z.B. Austausch von Visitenkarten.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass bei Erstkontaktaufnahme nach einem Messebesuch eine Abmahnung veranlasst wird, da dies ja auch Sinn und Zweck einer Messe ist. Ebenso ist es unrealistisch, sich von sämtlichen Messekontakten zusätzlich eine schriftliche Einwilligung zur Kontaktaufnahme einzuholen. 

Muss ich für die Daten, die ich zur Rechnungs- und Angebotserstellung nutze, ein Verzeichnis erstellen? Und was geschieht mit den bereits gespeicherten Stammdaten? 

Es gilt hierbei der Grundsatz des berechtigten Interesses – bei Rechnung- und Angebotserstellung ist die Verarbeitung dieser Daten berechtigt. Doch kommt es darauf an, wie die Daten erfasst werden. Sollten sie über die Webseite, z.B. einem Buchungstool, erfasst werden und über ein anderes Tool weiterverarbeitet werden, müssen Sie dies im Verzeichnis aufführen. 

Wenn ich monatliche Lohndaten per Email an den Steuerberater übermittle, wird dann ebenfalls ein Verzeichnis erstellt?

Dies wird ins Verarbeitungsverzeichnis für den HR Bereich aufgenommen, die Auftragsvereinbarung mit dem Lohnbüro bleibt wie gehabt bestehen. Im Zweifel wird seitens der Steuerberatungskanzlei eine Vereinbarung erstellt.

Wie funktioniert ein auf der Homepage integrierter Newsletter?

Das allgemeine Newsletter Widget von web4business beinhaltet die Einwilligung bei Kontaktaufnahme.

 

 

Gibt es Fristen für die Löschung oder Speicherung der Daten?

Das kommt darauf an. Zunächst muss definiert werden, wie lange Daten gespeichert werden dürfen. Bei einem Dauergeschäftsverhältnis dürfen die Daten natürlich behalten werden. Bei einem Widerruf müssen Daten sofort gelöscht werden. Hinzu kommt der Konflikt mit Aufbewahrungspflichten, z. B. nach HGB. Eine Möglichkeit ist, nur die für das HGB erforderlichen Daten abzuspeichern. 

Wie hoch dürfen die Abmahngebühren überhaupt sein?

Das wird sich nach dem 25.5.2018 zeigen, da es in der Vergangenheit nur selten Abmahnungen zu dem Thema gab.

Wie sieht es mit WhatsApp aus, wenn es im Business Bereich genutzt wird?

Mit einer Einwilligung ist es möglich, WhatsApp weiterhin dafür zu nutzen.

Im Rahmen einer Kundenbestellung werden personenbezogene Daten erfasst und für die Rechnungsstellung abgespeichert, jedoch nicht weiterverwendet. Ist hier eine Einwilligung/ Information nötig?

In diesem Fall besteht lediglich eine Informationspflicht, man muss in der Datenschutzerklärung aufführen, was mit den Daten geschieht.


Haben Sie noch weitere Fragen?

Dann schauen Sie auch bei unserem ersten Teil vorbei, der vor kurzem hier auf dem Blog veröffentlicht wurde: Häufige Fragen zur DSGVO - Teil I. Hier greifen wir noch weitere Fragen zur DSGVO auf und möchten Ihnen so bestmöglich bei der Einhaltung helfen. 

Alle Infos zur DSGVO und zur Unterstützung durch web4business finden Sie auf unserer DSGVO-Infoseite, in unserem Blogbeitrag zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) oder in unserem DSGVO-Infoflyer, der Ihnen zum kostenlosen Download bereitsteht. 

Sollten Sie noch Fragen haben oder Interesse an einer Webseitenerstellung durch web4business haben, melden Sie sich gerne bei uns. Wir beraten Sie gerne und sehen, wie wir Ihren Webauftritt optimieren können. 

 

 

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